Bürger­meister­wahl 2026

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Kandidatur von Anja Frenger als Bürgermeisterin für Großröhrsdorf

LieBe Mitmenschen!

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An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich für die vielen Unterschriften zur Unterstützung meiner Bürgermeister-Kandidatur bedanken. Mein besonderer Dank geht an meinen Lebensgefährten, mein Physiotherapie-Team und an alle, die auch ihre sozialen Netzwerke und Verbindungen dafür bereitgestellt haben. Ebenso danke ich für die zahlreichen Gespräche mit Patienten, Kursteilnehmern und den Menschen, die den Einladungen zu den Gesprächsrunden gefolgt sind. Es waren sehr spannende und bereichernde Gespräche.

Der nächste große Schritt liegt nun noch vor uns:
Die Bürgermeisterwahl am 07.06.2026.

Aus den verschiedenen Gesprächsabenden haben sich einige Themen herauskristallisiert, wie die Erhaltung des Masseneibades, gemeinsames Feuer zu verschiedenen Anlässen, ein Treffpunkt für unsere Jugend in Großröhrsdorf, Verschmierung von öffentlichen Bereichen und Privateigentum, Vermüllung an öffentlichen Stellen, mangelndes Vertrauen in die Politik, Schwerlastverkehr bei Autobahnsperrung, Bebauungspläne u.v.m Es gibt auf der kommunalen Ebene einiges zu tun.

Ich werde an dieser Stelle keine Versprechungen machen. Für verschiedene Themen fehlen mir zum jetzigen Zeitpunkt die Informationen und Fakten, spekulative Antworten und Aussagen sind nicht mein Stil. Jedoch empfand ich persönlich den Austausch sehr bereichernd und sehe es als einen ersten Schritt in Richtung gemeinsamer Kommunikation. Bei allem was zur Sprache kam, ist es doch unterschwellig zu spüren, dass die Menschen nach Gemeinschaft suchen und eine 1 zu 1 Kommunikation nicht durch das Smartphone, sämtliche Apps und das Internet zu ersetzen sind.

Ich habe mich für Großröhrsdorf entschieden, da ich seit 2018 hier tätig bin. Neben den ganzen kommunalen Aufgaben, die selbstverständlich zu erledigen sind, möchte ich Ihnen meine Beweggründe zu dieser Entscheidung mitteilen und hiermit auf den Weg bringen:

Ich arbeite seit etwas über 30 Jahren mit Menschen in verschiedenen Berufen (Hotelfachfrau, Taxi-und Krankentransport, Diensthundführer bei den Feldjägern der Bundeswehr und seit 2014 im Gesundheitswesen). Arbeiten heißt für mich Dienen mit dem, was ich am besten kann. Beruf kommt von Berufung.

Ein wichtiger Punkt ist aus meiner Sicht die verbale und non-verbale Kommunikation. Was sehr auffällig ist und sich drastisch verändert hat, ist der Umgang unter uns Menschen. Das Klima ist rauer und unfreundlicher. Beleidigungen und Bloßstellungen sind an der Tagesordnung, Digitalisierung fordert Anonymität in fast allen Lebensbereichen, Toleranz und Solidarität sind keine gesellschaftlichen Werte mehr, sondern nur noch leere Worthülsen. Der Mensch hat seine emotionalen Grundbedürfnisse, die Sehnsucht nach Zuwendung und Anerkennung, das Urverlangen nach Sympathie, Mitgefühl u.v.m. Es braucht Wertschätzung, auch und gerade in der heutigen Zeit. Viele Konflikte in Partnerschaft und Familie, im beruflichen Umfeld oder in Wirtschaft und großer Politik werden durch mangelnde Wertschätzung ausgelöst. Die Kultivierung der Wertschätzung kommt nicht nur dem Individuum, sondern der menschlichen Gemeinschaft zugute. Eine Nicht-Wertschätzung von politischer Seite aus ist ganz einfach auch daran zu erkennen, dass unsere Arbeitskraft immer noch den höchsten Steuersatz neben Konsum und Kapital hat. Ebenso ist in der medialen Welt und bei politischen Diskussionen eine wenig wertschätzende Wortwahl festzustellen, welche die Stimmung der Bevölkerung und damit die Kultur mangelnder Wertschätzung in erheblichem Maße bestimmt. Hier ist das Aushängeschild unserer Gesellschaft. Wenn wir nicht als Vorbilder fungieren, wie soll das bei unseren Kindern und Jugendlichen ankommen? Wir können sie jeder Person, der ganzen Menschheit, aber auch Tieren, der Natur und der Umwelt entgegenbringen.

Wir haben verlernt zu hinterfragen: Man sagt, man soll, man macht …

Uns fehlt es mittlerweile an Vorstellungskraft, an Utopien und Visionen. Wir halten alles für so normal, weil wir geprägt sind durch unsere Erziehung, Konditionierungen, Erfahrungen u.s.w.

Viele Fortschritte, die wir als selbstverständlich ansehen, basieren auf Ideen und Visionen von Menschen die den Mut hatten, dass umzusetzen (zur Erinnerung, es gab Zeiten ohne Auto, Flugzeuge, Internet…) Was wäre, wenn wir einen Weg einschlagen würden, der heute noch utopisch ist und morgen schon normal? Was wäre, wenn wir ein neues Menschenbild entwerfen würden – weg von Pessimismus, Zynismus und Egoismus – und stattdessen anerkennen, dass der Mensch im Grunde ein wundervolles Wesen ist, das nach Sinn strebt?. Was wäre, wenn wir in Gemeinschaft gehen, in Kooperation und Co-Kreation? Wo wäre da noch Platz für Streitigkeiten, Neid, Krieg, Denunzierung, Diffamierung?

Aus diesen Ideen und Visionen heraus ergibt sich dann, was wir gemeinsam für uns - die Menschen, in dem Fall hier für Großröhrsdorf - tun können. Und vergessen wir doch nicht „die Gemeinschaft / die Gesellschaft“ - das sind WIR.

Daraus folgend kann ich eine Vision nur unterstreichen, die mich schon lange beschäftigt:
Mehr Selbst- und Eigenverantwortung, weniger Politik!

Was ich tun kann und worum ich mich gern kümmern würde:

  • In Zusammenarbeit mit der Post eine vernünftige Poststelle aufbauen
  • Für die Jugend einen geeigneten Treffpunkt finden
  • Um das Bahnhofsgelände kümmern
  • Aus der eigenen Liebe zur Natur: Um die brachliegenden und teilweise sehr verwahrlosten Flächen kümmern, Kontakt und Verbindung zu den Besitzern aufnehmen, soweit möglich. Sollte weiterer Wohnungsbau nötig sein, ließen sich eventuell schon versiegelte Flächen nutzen, statt noch mehr Grünflächen zu zerstören.
  • Regionale Zusammenarbeit fördern und stärken
  • Mehr Ökologie statt nur Ökonomie
  • Förderung von Bewusstseinswachstum statt nur von Wirtschaftswachstum

Das sind Ideen, die mir am Herzen liegen. Jeder hat ein Anliegen, ob es nun Kinder und Jugend sind, die ältere Generation, die Familien, die Unternehmen. Und jedes Lebewesen möchte sich entfalten und wachsen. Dazu kann ich nur einladen und Sie ermutigen, die verschiedenen Foren, die ich aufbauen möchte, zu nutzen, die Vereinsarbeit, die es in einigen Bereichen schon gibt, zu unterstützen und die Stadtratssitzungen zu besuchen, um ihre Anliegen vorzubringen. Machen wir gemeinsam aus dem Rathaus ein „Haus des Rates“, einen Ort, der einlädt, miteinander Dinge zu kreieren. Und bringen Sie Ihre Anliegen, Ideen, Möglichkeiten und Visionen mit!

„Die wichtigste Stunde ist immer die Gegenwart, der bedeutendste Mensch immer der, der dir gerade gegenübersteht und das notwendigste Werk ist immer Liebe.“ (Eckehart von Hochheim um 1260 – 1328)

Diese Basis, dieses Fundament, geschöpft aus der Kraft der Liebe, in gegenseitiger Wertschätzung, Dankbarkeit, Achtsamkeit, Respekt, in Einklang unserer Worte und Taten würde ich gern gemeinsam mit Ihnen aufbauen.

Vielen Dank
Anja Frenger

Anja Frenger

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Info

  • 52 Jahre, wohnhaft in Burkau
  • Seit 2018 selbständige Physiotherapeutin und Gesundheitscoach in eigener Praxis in Großröhrsdorf und Kamenz

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